Naturpark Westensee Obere Eider e.V.

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Sohlgleite Seekanal Vollstedter See

Bei den Runden Tischen zur Managementplanung des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets „Vollstedter See und Umgebung“ wurde der Wasserstand des Sees intensiv diskutiert. Bislang wurde der Wasserstand durch einen Staubalken im Seekanal aufrechterhalten und durch ein Staubrett zusätzlich reguliert.

Nachdem der Wasserstand über drei Jahre nicht mehr reguliert und täglich durch einen automatischen Pegel gemessen worden war, verständigten sich alle Beteiligten im Sommer 2014 einvernehmlich darauf, dass der derzeitige Wasserstand mit seinen natürlichen Schwankungen aufrechterhalten werden soll. So werden die Lebensräume und seltenen Arten in der Moorniederung erhalten und der Moorboden wird vor Zersetzung geschützt. Auch die Nutzer am und um den See, Landwirte,  Angler und Badegäste, können mit diesen Verhältnissen gut leben. Der mittelfristig abgängige Staubalken sollte jedoch durch eine aus Steinen gebaute Sohlgleite ersetzt werden, um das Gewässer für seine tierischen Bewohner durchgängig zu machen und eine natürlichere Struktur herzustellen.

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Wiederherstellung und Erhaltung eines Trockenrasens durch Pflegebeweidung mit Poitou-Eseln


Zwischen Warder und Langwedel befindet sich an der westlichen Grenze des Tierparks Arche Warder eine rund 12 ha große Fläche, auf der von 1957 bis 1965 Kies abgebaut wurde. Nach Nutzungsaufgabe wurden die Abbaugruben mit Sand verfüllt; seitdem liegt das Gelände brach, und die Vegetation konnte sich weitestgehend ungestört entwickeln. Entsprechend den standörtlichen Bedingungen bildete sich hierbei zunächst ein typisches, artenreiches Vegetationsmosaik aus Sandtrockenrasen-Gesellschaften und Halbtrockenrasen heraus.

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Feuchtwiesen-Pflege im Eidertal

Regelmäßigig im Juli wird auf einer Feuchtwiese im Eidertal, deren Orchideenbestand unter der Streuschicht der konkurrierenden Gräser und Seggen zu verschwinden drohte, gemeinsam mit der NABU-Gruppe Neumünster und vielen weiteren Helfern eine Handmahd durchgeführt. Das Mahdgut wird mit Rechen, Heugabeln und Planen anschließend von der Fläche entfernt.

Durch diese Pflegemaßnahme haben die lichtbedürftigen und konkurrenzschwachen Orchideen wieder eine Überlebenschance; zudem bestätigt sich die Hoffnung, daß die vorhandenen Pflanzen sich wieder erfolgreich aussäen werden: so hat sich der Orchideenbestand im Laufe der Jahre schon ein wenig vergrößert.

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Restitution des Großen Moores bei Dätgen

Das Große Moor bei Dätgen ist ein rund 400 ha großes Hochmoor, das im Bereich der holsteinischen Vorgeest, etwa 1 km südlich der Ortschaft Dätgen (Amt Nortorfer Land), liegt. Nach fast einem Jahrhundert industrieller Abtorfung (von 1922 bis 2007) sind heute nur noch in den Randbereichen kleine Hochmoorreste erhalten, die sich überwiegend in fortgeschrittenen Degenerationsstadien mit Pfeifengras- bzw. Birkenaufwuchs befinden.

Aufgrund der heutigen Kenntnisse zur Bedeutung von Hochmooren für den Natur- und Klimaschutz wurde von dem ursprünglichen Plan, die ehemaligen Torfabbauflächen in landwirtschaftliche Nutzflächen umzuwandeln, abgerückt; stattdessen sollen auf diesen Flächen hochmoortypische Lebensräume erhalten bzw. wiederhergestellt und entwickelt werden.

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